Lungenarzt Jens Pommerening
in Tiergarten (Moabit)

Innere Medizin Berlin-Tiergarten Jens Pommerening

Was ist eine Bronchoskopie (Lungenspiegelung)?

Die Bronchoskopie ist ein schmerzloses Routineverfahren zur Untersuchung und Therapie von Atemwegserkrankungen. Hierbei führt der Lungenarzt einen dünnen Schlauch in Mund oder Nase des Patienten ein und schiebt ihn durch den Rachen, den Kehlkopf und die Luftröhre bis in die Bronchien. Am vorderen Ende des Schlauchs befinden sich Leuchte und Kameraoptik.

Wozu eignet sich die Bronchoskopie?

In erster Linie wird die Bronchoskopie zur Betrachtung der Atemwege genutzt. Das Bronchoskop verfügt über einen so genannten Arbeitskanal, über den abgesaugt und gespült werden kann. Zudem können winzige Zangen und Bürsten zur Gewebeentnahme eingeführt werden. Entnommene Gewebeproben werden dann im Labor näher untersucht.

Lungen-Bronchialheilkunde Moabit Berlin

Wann wird eine Bronchoskopie durchgeführt?

Bronchoskopien werden durchgeführt, wenn ein Verdacht auf Lungentumor besteht oder eine Lungenentzündung nicht richtig abheilt. Auch bei sehr lange bestehendem Husten, bei starker Verschleimung der Atemwege und bei vielen anderen Atemwegserkrankungen werden Bronchoskopien vorgenommen.

Wie ist der Ablauf vor der Bronchoskopie?

Vor der Bronchoskopie bekommt der Patient eine lokale Betäubung (Spray) in den Rachen. Das Schlafmittel wird intravenös gegeben. Die Lungenspiegelung beginnt erst wenn der Patient schläft und endet bevor er aufwacht, so dass der Patient von dem eigentlichen Vorgang nichts mitbekommt. Je nach Art der Erkrankung und Zielsetzung der Untersuchung dauert eine Bronchoskopie meistens 5 – 15 Minuten.

Was Patienten unbedingt beachten sollten:

Blutverdünnende Medikamente müssen bis zu einer Woche vor der Bronchoskopie abgesetzt werden. Acht Stunden vor der Lungenspiegelung dürfen Sie nicht gegessen, nicht getrunken und nicht geraucht haben. Nach der Bronchoskopie und einer Überwachungszeit von ca. zwei Stunden können Sie nach Hause entlassen werden. Sie sollten die 2 Stunden nüchtern bleiben, da Sie sich wegen der Rachenbetäubung heftig verschlucken könnten.

Auch das verabreichte Schlafmittel hat Nebenwirkungen: Es beeinflusst Ihre Aufmerksamkeit, weshalb Sie am Untersuchungstag nicht selbst Auto fahren sollten. Wir empfehlen unseren Patienten, sich nach der Bronchoskopie abholen zu lassen.